© Königl. Bayr. Patrioten München e.V. 2014
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ARCHIV 2013... Unser Vereinsjubiläum: 30 Jahre Königl. Bayr. Patrioten München e.V. Am 28. September feierten wir das 30-jährige Bestehen unseres Vereines. Dazu fuhren wir nach Kaltenberg, wo uns SKH Prinz Luitpold erwartete. Wir fuhren mit dem Bus um 9.45 Uhr am Isartor ab, nur leider war das Navi defekt, denn es dauerte sehr lange, bis der Busfahrer den Weg fand. Erst gegen 11.30 Uhr kam er in Kaltenberg an. Einige  Mitglieder  waren mit dem eigenen PKW gekommen - die waren natürlich längst da. Es waren sehr viele Teilnehmer/innen gekommen. Für Musik sorgte der Alleinunterhalter Hans. Auch unsere Franzi Kinateder, die Münchner Jodelkönigin, gab  einige Lieder zum Besten, fast alles a capella. Gekommen war auch der 1. Vorsitzende des Verbandes der Königstreuen, Stefan Jetz, sowie der Beisitzer von Oberbayern, Sepp Zwiegel. Begonnen haben wir unsere  kleine Feier natürlich mit der  Bayernhymne. Helmuth gab einen kurzen Bericht über die Gründung und den Verlauf des Vereins über die 30 Jahre. Es gab wie überall Höhen und Tiefen, aber im Allgemeinen war es ganz gut. Stefan Jetz sprach auch ein paar Worte, vor allem über Helmuth, der immer ganz maßgeblich am Erhalt des Verbandes beteiligt war. Dafür bekam er die höchste Auszeichnung , welche der  Ver- band zu vergeben hat,  das Verdienstkreuz des Verbandes der Königstreuen in Bayern. SKH Prinz Luitpold sprach  einige Worte, vor allem auch über das Oktoberfest, welches er mittlerweile selten besucht, und über seine Arbeit in der Brauerei und in der ganzen Welt. Er spendierte dann jedem eine Mass Bier. Er nahm sich auch ein bisschen Zeit und setzte sich zu uns, um mit uns zu plaudern. Wir haben gut bayrisch Mittag gegessen, und noch Kaffee getrunken, bevor wir am späten Nachmittag wieder nach München zurück fuhren.
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35. Patriotentreffen am 18. August in Gammelsdorf   Am 18. August fand das 35. Patriotentreffen in Gammelsdorf statt, verbunden mit der 700 Jahrfeier der Schlacht bei Gammelsdorf. Wir nahmen mit 28 Personen daran teil. Vom Bahnhof in Oberschleißheim ging es zum Isartor, dort stiegen noch einige Mitglieder zu. Anschließend ging mit einem sehr freundlichen Busfahrer nach Gammelsdorf..  Wir fuhren etwas später weg, so kamen wir leider nicht mehr zum Gottesdienst, der auf einer Wiese vor dem Schlacht- endenkmal von Kardinal Reinhard Marx zelebriert wurde. Auch die Rede von Ministerpräsident Horst Seehofer entging uns. Dafür machten wir einen Ausflug in die Prärie, um das gesperrte Gammelsdorf zu umfahren und zum Festzelt zu gelangen. Um 14.30 Uhr formierte sich der Festzug. Die Organisation war nicht gerade gut, aber es klappte dann irgendwie doch noch. Den ca. 4 km langen Weg  absolvierten wir mit Bravour bei sengender Sonne. Es waren sehr viele Zuschauer da, was uns den Weg nicht so lange erscheinen lies. Nach der Rückkehr hatten wir ordentlich Durst und es flossen so manche Mass durch die Kehlen. Ein wenig Zeit hatten wir noch bis wir dann gegen 17.00 Uhr uns zum Busparkplatz aufmachten und erst mal nach Oberschleißheim fuhren und dann wieder zum Isartor. Ein schöner Tag ging zu Ende, wir waren alle ziemlich müde, denn es war ganz schön heiß an diesem Tag.
Wasservogelfest in München-Neuhausen Das „Wasservogelfest“ stammt aus heidnischer Zeit, und war ursprünglich auch unter dem Namen „Pfingstl“ bekannt. Jedes Jahr am Pfingstmontag wurde ein Bursche, meist derjenige, der als letzter in den Gottesdienst kam, zum „Wasservogel“ oder „Pfingstl“ bestimmt. Er wurde mit Schilf, Binsen, Stroh. Laub und bunten Bändern geschmückt und auf einem Pferd, begleitet von anderen Burschen durchs Dorf geführt. Sie sagten vor den Bürgern einen Spruch auf und bekamen dafür Naturalien (Eier, Mehl,Butter), dann wurde der „Wasservogel“ in den in der Dorfmitte befindlichen Dorfteich geworfen. Im Jahre 1828 wurde der Brauch verboten und 2007 wurde die Tradition wieder zum Leben erweckt. SKH Herzog Franz hat durch seine Teilnahme das Verbot aufgehoben. Nun wurde es aber der Neu- zeit angepasst. So ging es vom Rotkreuzplatz zum Hirschgarten. Dort wurde der „Wasservogel“ in den dortigen Schlosskanal geworfen. Wegen der Pfingstferien wurde der Termin auch auf Ende Juli gelegt. Es ist ein großer Spaß. Es sind doch einige Mitglieder gekommen und haben bei großer Hitze den Marsch absolviert.
Geburtstagsfeier von SKH Herzog Franz Am 14. Juli hatte SKH Herzog Franz seinen 80. Geburtstag. Gefeiert hat er ihn am 22. Juli auf Schloss Schleißheim. Es war alles eingeladen was Rang und Namen hat. Angefangen mit unserem Landesvater, Horst Seehofer mit Gattin, Kardinal Reinhard Marx, sehr viele Mitglieder aus dem Hause Wittelsbach, Minister usw., und auch eine kleine Abordnung unseres Vereins, Helmuth mit Siegrun, Sepp, Claus, Peter und Ingrid, Christine und Renate. Um Uhr 14.00 fanden wir uns im Zelt mit den vielen Schützen ein. Dort gab es Gutes gegen den Hunger und den Durst, denn es war ja sehr heiß. Gegen 15.00 Uhr begann der Ehrenzug ( ca. 450 Personen) rund um den Schlossgarten zum Ein- gang des Schlosses. Es spielten die Schleißheimer Schloßpfeifer, die Trachtler brachten einen Kronentanz zum Besten und die Münchner Böllerschützen schossen Salut. Nach den vielen Gratulationen der teilnehmenden Schützen, Trachtlern und Musikkapellen erklang zum Schluss noch die Bayernhymne. Gespielt von den anwesenden Musikkapellen.
Gedenkfeier zum 127. Todestag von König Ludwig II. Wie jedes Jahr trafen sich die Königstreuen am 13.Juni, bzw. am darauf folgenden Sonntag zur Gedenkmesse anlässlich des Todes unseres König Ludwig II. in der Votivkapelle in Berg am Starnberger See. Es war das 127. Mal. Bei herrlichem Wetter waren wir nach Berg gefahren, mit einer Gruppe von ca. 20 Personen. Militärdekan H.H. Dr. Joachim Volz zelebrierte die Messe, die auch wieder nach draußen übertragen wurde, denn die Kapelle kann nicht alle Königstreuen und Gäste aufnehmen. Als Ehrengast konnten wir heuer SKH Prinz Christoph v. Bayern begrüßen. Nach dem Gottesdienst hielt unser Landesvorsitzender, Stefan Jetz, eine kurze Rede und legte zusammen mit Frau Baum- gartner vom Verein „König Ludwig Deine Treuen“ einen Kranz nieder. Anschließen fuhren wir wieder zum „Alten Wirt“ nach Höhenrain. Es herrschte dort reger Betrieb. Im Biergarten waren noch Plätze frei, unter wunderbaren Kastanienbäumen. So saßen wir trotz Hitze im Schattenbei gutem Esssen und Trinken.
Wir waren wieder bei unseren Freunden vom Maibaumverein St. Markus Wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder in Neu-Aubing beim traditionellen Maibaum aufstellen. Wir trafen uns zum Festzug an der Pretzfelderstraße. Um 13.00 Uhr war das Anschießen der Böllerschützen des HuVTV "D´Würmtaler Menzing". Dann marschierten wir zur Kirche St. Markus. Es war ein kleiner Umzug, denn auch im Ort Aubing war eine Maibaumaufstellung, und so verteilten sich die Gäste auf beide Veranstaltungen. Auch von unserem Verein waren leider nur wenige ge- kommen. Es spielte die "Würmtaler Blasmusik". An der Kirche angekommen gab es die obligatorische Brot- zeit mit Getränken. Nach der Begrüßung durch Vorstand Günter Bauer ging es dann gleich zur Sache. Heuer wurde ein neuer Maibaum aufgestellt, das heißt, er ist noch blank und ohne Rinde und wurde nur mit grünen Girlanden geschmückt. Im 2. und 3. Jahr wird er dann weiß bemalt und mit blauem Band versehen, sowie ein Rautenmuster am Sockel. Im 4. Jahr gibt’s dann wieder einen neuen Baum. Nun waren alle kräftigen Männer gefragt, die mithelfen sollten den Baum aufzustellen. Ein Kran stand nur zur Sicherung bereit, denn es ist sehr gefährlich - sollte der Baum in Rutschen kommen. Die Aufstellung dauerte eine ganze Weile. Danach sind wir zu unseren Mitgliedern Heinz und Rita Kirchmann nach Pasing in die Gartenwirtschaft gefahren, und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen.
"Kalendermacher" Hias Raab erhält Ehrenpreis der Münchner Patrioten Nach der emotionalen Laudatio durch Hubert Dorn konnten wir heuer eine der kürzesten aber nicht minder bewegenden Dankesreden der letzten Jahre erleben. Während der Laudator nur versprochen hatte, sich kurz zu fassen, beschränkte sich Preisträger Raab in der Tat aufs Wesentliche und brauchte auch nicht lange, um auf den Punkt zu kommen. Als bei der Preisübergabe SKH Prinz Ludwig von Bayern neben ihm stand, fand der Hias sogleich den Übergang zum Thema Europa und dem Freistaat als Melkkuh für die anderen Staaten, welche Misswirtschaft betreiben. Er gab zu bedenken, dass eine Rückkehr zur Monarchie Bayern weniger kosten würde, als die Milliarden für Länderfinanzausgleich und Rettungspakete. Er formulierte das ganze sehr emotional: "Vom König Ludwig hams oiwei gsogd, er hod a `scheens Gschau´. Und er [deutet auf SKH Prinz Ludwig] hod aa a scheens Gschau! Oiso, da waara doch!... Vielleicht gibt's ja no an Ludwig IV." Hierfür erhielt Raab stürmischen Applaus. Im 19. Jahr der Ehrenpreisverleihung waren wir dieses Mal nicht traditionell im Hofbräukeller München, sondern im Oberschleißheimer Bürgerzentrum zu Gast - nicht zur Freude aller An- und Abwesenden. Dennoch hatten wir ein nettes Rahmenprogramm. Die Festkapelle war die Oberschleißheimer Blasmusik, welche mit schmissiger Unterhaltung für das würdige musikalische Beiwerk sorgte. Als weitere Gäste traten auf: das Guichinger Brauchtum mit seinen Volkstanz- und Plattlergruppen, sowie der Pichler Zwoagsang, der sich selbst mit Steirischer und Gitarre begleitete. Wer nicht da war hat - wie immer - etwas verpasst. Vor allem aber einen sehr bescheidenen und symphatischen Ehrenpreisträger: den Heinrich Matthias Raab Wir bedanken uns herzlich bei unseren Ehrengästen - allen voran SKH Prinz Ludwig von Bayern, allen Mitwirkenden und Helfern vor und hinter den Kulissen!